Die Big Wall ist geknackt
Roger Schaeli, Daniel Kopp und Simon Gietl erreichten ihr Ziel in Ostrgrönland: Sie durchstiegen eine unbegangene 1325,5 Meter hohen Big Wall – und standen am 6. August auf dem Gipfel des märchenhaften Granitturms. Die Athleten des SALEWA alpineXtrem Teams eröffneten ihre Route in 40 Seillängen, die sie bereits alle frei kletterten konnten. Die Schwierigkeit liegt im oberen 8. alpinen Grad.
Das Expeditionsteam besteht aus Roger Schaeli (CH), Daniel Kopp (A) und Simon Gietl (I), dem Basecamp-Manager Jost von Allmen und dem Fotografen, Expeditionsleiter und Kletterer Thomas Ulrich.
Die Abenteurer flogen von Zürich mit Zwischenstopps nach Constable Point im Osten von Grönland. Dort verluden sie ihr Material auf Zodiac Schlauchboote. Die Bergsteiger-Matrosen manövrierten die beiden schwer beladenen Boote zwischen Eisbergen und Eisschollen hindurch. Immer wieder mussten sie an Land gehen, um die Tanks der Boote mit Benzin aufzufüllen.
Nachdem sie einen geeigneten Platz für das Basislager gefunden und das Ess- und die beiden Schlafzelte aufgestellt hatten, begannen Roger, Simon, Daniel und Thomas mit Touren an den Wandfuss der Big Wall. Dort richteten sie ein zweites Lager ein. Dann zogen sie Material bis zum Hochlager auf 750 Meter hinauf.
Roger, Daniel, Simon und Thomas erreichten den Gipfel in nur fünf Tagen. Nach dem Gipfelerfolg seilten sich die Kletterer bis zum Hochlager ab. Das Material, das nicht kaputt gehen kann, warfen sie hinunter und sammelten es dann wieder ein. Beim Abseilen bis hinunter zum Wandfuss herrschte heftiger Steinschlag.
Als Erstbegeher dürfen sie der Route einen Namen geben. Ihre Wahl fiel auf „Eventyr“; das ist das dänische und norwegische Wort für Märchen und Abenteuer. Der Berg selber heisst Grundtvigskirken. Er wurde im Jahre 1999 von einem schwedischen Team über die Südost-Seite bestiegen. Davon hat das SALEWA alpineXtrem Team erst nachträglich erfahren. Die Big -Wall-Route „Eventyr“ führt durcht die Nordost-Wand des Berges. Bohrhaken verwendeten die Alpinisten einzig für die Standplätze.
Nach einem Ruhetag brachen sie ihre Zelte ab und fuhren auf eine nahe gelegene Insel. Roger und Simon hatten immer noch nicht genug und stiegen in 15 Stunden durch eine 850 Meter hohe Wand. Die Route verläuft in 30 Seillängen auf einen unbestiegenen Gipfel, dessen Namen sie nicht kennen. Die Schwierigkeit liegt im 7. alpinen Grad.
Das Team hat mittlerweile die Rückreise angetreten. Nach einem Halt in einem kleinen Inuit-Dorf, fahren sie nach Constable Point, von wo sie in die Schweiz zurückfliegen werden.
Das Expeditionsteam besteht aus Roger Schaeli (CH), Daniel Kopp (A) und Simon Gietl (I), dem Basecamp-Manager Jost von Allmen und dem Fotografen, Expeditionsleiter und Kletterer Thomas Ulrich.
Die Abenteurer flogen von Zürich mit Zwischenstopps nach Constable Point im Osten von Grönland. Dort verluden sie ihr Material auf Zodiac Schlauchboote. Die Bergsteiger-Matrosen manövrierten die beiden schwer beladenen Boote zwischen Eisbergen und Eisschollen hindurch. Immer wieder mussten sie an Land gehen, um die Tanks der Boote mit Benzin aufzufüllen.
Nachdem sie einen geeigneten Platz für das Basislager gefunden und das Ess- und die beiden Schlafzelte aufgestellt hatten, begannen Roger, Simon, Daniel und Thomas mit Touren an den Wandfuss der Big Wall. Dort richteten sie ein zweites Lager ein. Dann zogen sie Material bis zum Hochlager auf 750 Meter hinauf.
Roger, Daniel, Simon und Thomas erreichten den Gipfel in nur fünf Tagen. Nach dem Gipfelerfolg seilten sich die Kletterer bis zum Hochlager ab. Das Material, das nicht kaputt gehen kann, warfen sie hinunter und sammelten es dann wieder ein. Beim Abseilen bis hinunter zum Wandfuss herrschte heftiger Steinschlag.
Als Erstbegeher dürfen sie der Route einen Namen geben. Ihre Wahl fiel auf „Eventyr“; das ist das dänische und norwegische Wort für Märchen und Abenteuer. Der Berg selber heisst Grundtvigskirken. Er wurde im Jahre 1999 von einem schwedischen Team über die Südost-Seite bestiegen. Davon hat das SALEWA alpineXtrem Team erst nachträglich erfahren. Die Big -Wall-Route „Eventyr“ führt durcht die Nordost-Wand des Berges. Bohrhaken verwendeten die Alpinisten einzig für die Standplätze.
Nach einem Ruhetag brachen sie ihre Zelte ab und fuhren auf eine nahe gelegene Insel. Roger und Simon hatten immer noch nicht genug und stiegen in 15 Stunden durch eine 850 Meter hohe Wand. Die Route verläuft in 30 Seillängen auf einen unbestiegenen Gipfel, dessen Namen sie nicht kennen. Die Schwierigkeit liegt im 7. alpinen Grad.
Das Team hat mittlerweile die Rückreise angetreten. Nach einem Halt in einem kleinen Inuit-Dorf, fahren sie nach Constable Point, von wo sie in die Schweiz zurückfliegen werden.
Roger Schüli, Swiss top-class all-rounder: "Alpine activity up and down the mountain."